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FDP-Sprecher ROBERT VON RIMSCHA teilt mit:
Berlin. Der FDP-Partei- und -Fraktionsvorsitzende DR. GUIDO WESTERWELLE
erklärte am heutigen Dienstag:
„Die Nachrichten über Kreditklemmen im Mittelstand reißen nicht ab. Der
Mittelstand ist das Rückgrat der Arbeits- und Ausbildungsplätze in
Deutschland. Die Bundeskanzlerin muss jetzt die Banken in die Pflicht
nehmen und einen Bankengipfel einberufen. Für alles veranstaltet diese
Bundesregierung einen Gipfel, nur nicht für den Mittelstand.
Nachdem Bankenrettungsschirme gespannt und `Bad Banks´ eingerichtet wurden,
muss jetzt die Kreditwirtschaft im Interesse des Mittelstandes wieder in
Schwung kommen. Die umfangreichen Unterstützungsmaßnahmen für die Banken
waren kein Selbstzweck zugunsten des Bankensektors, sondern sollten
gleichgewichtig helfen, eine Kreditklemme in der Realwirtschaft zu
vermeiden. Niemand verlangt von den Banken, dass sie unkalkulierbare
Risiken eingehen oder die Politik des billigen Geldes betreiben. Aber
angesichts der niedrigen Zinsen, die die Banken bei der EZB bezahlen, und
der starken staatlichen Hilfen für die Banken sind die Meldungen
alarmierend, dass auch solide Betriebe mit guter Bonität nur zu hohen
Zinsen Kreditangebote erhalten. Die Bundesregierung darf dieser Entwicklung
nicht länger tatenlos zusehen, sondern muss jetzt Klarheit mit den Banken
schaffen.
Es gibt immer wieder Behauptungen, es gebe gar keine Kreditklemme. Deshalb
startet die FDP eine Kampagne: Wir rufen Freiberufler, Selbständige und
mittelständische Betriebe auf, uns konkrete Beispiele für ihre Kreditklemme
zuzuschicken, damit der Druck auf die Bundesregierung und die Banken
steigt, praktische Auswege zu erarbeiten.“
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