|
FDP-Sprecher ROBERT VON RIMSCHA teilt mit:
Berlin. Zum Bruch der schwarz-roten Koalition in Schleswig-Holstein
erklärte der FDP-Partei- und -Fraktionsvorsitzende DR. GUIDO WESTERWELLE am
heutigen Donnerstag vor Medienvertretern wörtlich:
„Der Bruch der Koalition in Schleswig-Holstein ist ein bundespolitisches
Fanal. Schwarz-Rot passt nicht zusammen, da kommt nichts bei heraus – außer
Streit, Hick-Hack und kleinkarierte Politik.
Wir appellieren an die SPD, Neuwahlen nicht länger zu verweigern. Die SPD
soll sich nicht wie eine Klette an der Macht festsetzen. Sie hat Angst vor
dem Wähler, deswegen will sie sich nicht dem Volk zur Abstimmung stellen.
Das ist undemokratisch, und dagegen wehren wir uns. Wir brauchen eine
handlungsfähige Politik in Bund und Ländern. Wir wollen, dass am Ende
dieses Jahres im Bundestag und im Bundesrat eine bürgerliche Mehrheit es
möglich macht, dass eine vernünftige Politik der Mitte beschlossen werden
kann.
Es wäre eine hervorragende Chance für Deutschland, wenn wir nicht nur eine
bürgerliche Mehrheit im Deutschen Bundestag bekämen, sondern auch durch die
Landtagswahlen klare Verhältnisse im Bundesrat. Dann kann aus einem Guss
regiert werden. Ich bin überzeugt, dass sich die Bürgerinnen und Bürger für
klare Verhältnisse entscheiden werden. Sie haben die Streitereien satt und
wollen eine Regierung, die gemeinsam in eine Richtung regiert und ähnliche
Vorstellungen von der Zukunft des eigenen Landes hat. Dementsprechend bin
ich sehr optimistisch, dass in Schleswig-Holstein in diesem Herbst
ebenfalls eine bürgerliche Mehrheit die Regierungsverantwortung übernehmen
kann. Die rechtliche Lage ist eindeutig. Der Landtag kann am Tag der
Bundestagswahl neu gewählt werden.“
|