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Presse

Stand: Di., 24.11.2009

Presseberichte

FDP gegen Parforce- Ritt im Klatenberg
 
Bleibende Skepsis gegen Bebauung/ Altenheim- Renovierung wird uneingeschränkt begrüßt
 
Die Liberalen haben bei ihrer jüngsten Fraktionssitzung unter anderem den "Brennpunkt Klatenbergbebauung" intensiv diskutiert. Sie sehen auch unter der Berücksichtigung leicht geänderter Planziele keinen Anlass, von ihrer Haltung abzurücken, so die Fraktionsvorsitzende Doris Suntrup.
Die durch den Investor geplante Bebauung verlässt nach Auffassung der FDP auch in ihrer nunmehr vorgestellten Form das, was der Rat seinerzeit der Verwaltung als Planungsaufgabe mit auf den Weg gab, nämlich die Überprüfung einer auch wohnlichen Nutzbarmachung des Geländes des ehemaligen Michaelsheims.
 
"Dabei sollte es zu keiner, jedenfalls keiner nennenswerten verkehrlichen Mehrbelastung kommen, als dieses bereits durch die An- und Abfahrten zum, bzw. vom Michaelsheim der Fall gewesen war", heißt es in einer Pressemitteilung.
 
Die nunmehr vorgestellten Planentwürfe für eine Bebauung sprengen nach Auffassung der Liberalen diesen Rahmen bei weitem. Insbesondere die vorgesehene Anbindung an die B51 bringe aufgrund ihrer Nähe zur Brandhove- Kreuzung Rückstaugefahren dorthin mit sich.
 
 
Für die FDP bleibt die Bundesstrasse eine markante Zäsur der örtlichen Bauleitplanung. Eine Bebauung in der geplanten Intensität löse Folgeprobleme aus- bis hin zur sicheren Schulweggestaltung.
 
"Vor allen Dingen aber passt ein Baugebiet Klatenberg nicht in die derzeitige Grundstückslandschaft der Stadt, die gerade ein großes Baugebiet Telgte Süd- Ost ausgewiesen hat, mit erheblichen finanziellen
Belastungen der dortigen Eigentümer durch das Umlegungsverfahren und die derzeitig anstehende Erschließung", so Suntrup.
 
Die Liberalen sind sich absolut sicher, dass eine Bebauung des Klatenbergs in der vorgestellten Art und Weise von Seiten der Verwaltung nicht ansatzweise erwogen worden wäre, wäre sie selbst Eigentümer der Flächen in Telgte Süd- Ost und müsste diese vermarkten,so Doris Suntrup.
Klarstellend fügte sie hinzu, dass die geplante Renovierung und Verbesserung des Altenheimes "Maria Rast" von den Liberalen uneingeschränkt begrüßt wird.
 
Dienstag 5.Mai 2009,
Quelle: Westfälische Nachrichten (Telgte)
Mit Wonne in den Wahlkampf
 
Telgte. Die nächsten Monate werden für Jutta Wonnemann stressig. Mindestens zwei öffentliche Termine pro Woche hat die Bundestagskandidatin der FDP für den Kreis Warendorf bereits in ihrem Kalender stehen. Hinzu kommen zahlreiche parteiinterne Veranstaltungen, und weitere Verpflichtungen werden sicherlich bald folgen.Der Startschuss für den öffentlichen Wahlkampf-Marathon fiel am Dienstag in Telgte.
 
Als Unternehmerin und Mitglied im Landesfachausschuss Wirtschaft, Arbeit, Mittelstand und Energie ihrer Partei stattete sie dem Unternehmen Medicos im Orkotten einen Besuch ab. „Mir ist es ein Anliegen, mit möglichst vielen Menschen, vor allem auch mit Vertretern der Wirtschaft, ins Gespräch zu kommen“, so die Kandidatin. Entsprechend stehen in vielen Städten und Gemeinden des Kreises in den nächsten Wochen Betriebsbesichtigungen an.Dass sie bei den Unternehmern ein offenes Ohr findet, zeigte sich gleich beim Gespräch mit Detlef Isermann.
 
Ob die Auswirkungen der Wirtschaftskrise, die Zusammenarbeit zwischen städtischer Wirtschaftsförderung und Unternehmen oder das aktuelle Konjunkturpaket der Bundesregierung: Jutta Wonnemann informierte sich umfassend. Eine Idee, die bei dem Treffen mit Detlef Isermann entstand: die Gründung einer Mittelstandsvereinigung auf lokaler Ebene, um Unternehmer miteinander in Kontakt zu bringen.
 
 
Nicht nur auf Kreisebene sowie über ihre Mitarbeit im FDP-Bezirksverband und im Landesfachausschuss knüpft die Telgterin derzeit viele Kontakte, sondern auch beim Europaparteitag der Liberalen am Wochenende in Berlin suchte sie den Schulterschluss.
 

 
Mit Guido Westerwelle, Alexander Graf Lambsdorff und Silvana Koch-Mehrin traf sie dort auf führende Vertreter ihrer Partei.Die Zeit, sich so aktiv in den Wahlkampf einzubringen, kann sich die Telgterin nur nehmen, da „ich den Rückhalt meiner ganzen Familie habe und mir als Unternehmerin meine Zeit weitgehend selbst einteilen kann“. Ihre erwachsenen Kinder Kay-Louise und Jan begleiten die Kandidatur ihrer Mutter mit viel Wohlwollen. „Wie das allerdings sein wird, wenn ein Plakat von mir an fast jeder Straßenecke steht, das weiß ich natürlich noch nicht“, lacht die Politikerin.
 
Mittwoch, 21. Januar 2009  | 
Quelle: Westfälische Nachrichten (Telgte)

Bundestagskandidatur im Blick

Telgte. Die Telgterin Jutta Wonnemann bewirbt sich um die Bundestagskandidatur der FDP im Kreis Warendorf. Das bestätigte die 58-Jährige gestern auf WN-Anfrage.
 
Am kommenden Mittwoch, 10. September, trifft sie im Stiftshof in Freckenhorst auf ihren Mitbewerber Peter Ruth. „Man sollte bereit sein, sich zu engagieren und nicht immer nur kritisieren“, ist das Motto der Telgterin. Seit 2001 ist sie Mitglied in der FDP. Später wurde sie als Schatzmeisterin in den Kreisvorstand gewählt.
Mittlerweile nimmt sie diese Aufgabe allerdings nicht mehr wahr. Stattdessen ist sie vor einem Jahr in den Bezirksvorstand gewählt worden. Außerdem ist sie seit kurzer Zeit im Landesfachausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Mittelstand und Energie tätig. In Telgte hatte sie bei der vergangenen Kommunalwahl in einem Wahlkreis kandidiert und außerdem bei der Liberalen Werkstatt mitgewirkt. Die 58-Jährige ist Geschäftsführerin eines Unternehmens für die Vermietung und Verpachtung von Gewerbeimmobilien.
 
Samstag, 06. September 2008  | 
Quelle: Westfälische Nachrichten (Telgte)

Ball verfehlt das Loch

Telgte. Auch beim zweiten Versuch des Einlochens kullerte der Ball am Ziel vorbei. Wie schon vor zwei Wochen der Planungsausschuss hat es gestern Abend auch der Rat abgelehnt, den Flächennutzungsplan zu ändern, um damit dem Golfclub eine Option zur Erweiterung seiner Platzanlage auf 18 Loch einzuräumen. Abgestimmt wurde auf Antrag der SPD geheim. Das Ergebnis: 18 Stimmen gegen den Antrag der FDP auf Änderung des Flächennutzungsplans, 14 dafür.
 
CDU und Grüne hatten im Verlauf der Sitzung ausführlich erläutert, warum sie bei ihrer schon im Planungsausschuss vorgebrachten Ablehnung geblieben sind. Im Schutz der Wahlkabine hat es einen Abweichler in ihren Reihen gegeben, trotzdem war die Mehrheit dadurch aber nicht gefährdet. Bürgermeister Dr. Dietrich Meendermann hatte gleich zu Beginn angekündigt, dass er für den FDP-Antrag stimmen werde, der voll auf der Linie der Verwaltung liege. Der Golfclub sei ein Wirtschaftsfaktor für Handel und Gewerbe und ein wichtiger Baustein der örtlichen Infrastruktur, so Meendermann, selbst passionierter Golfspieler.„Wir haben nicht vor, den Golfclub aus Telgte zu vertreiben“, schloss Dr. Werner Allemeyer (CDU) sein Statement. Seine Fraktion halte die Einleitung des Verfahrens jedoch für deplatziert, weil die Neuplanung ein Krampf sei. Es wäre Sache des Vereins gewesen, in 20 Jahren für eine Verfügbarkeit der Ackerflächen zu sorgen, die man damals für 18 Bahnen abgesichert habe.
 
In den Verhandlungen mit den Landwirten habe der Club dabei aber offenbar nicht den richtigen Ton getroffen. Allemeyer bot dem Verein weitere Gespräche an, sobald sich der „Rauch der Leserbriefschlachten“ verzogen habe.
Die Grünen, so Wolfgang Pieper, wollten die in Rede stehenden Flächen nicht dauerhaft der Landwirtschaft entziehen.
 
FDP und SPD mit dem gemeinsam getragenen Antrag zur gestrigen Sitzung sowie die CWU/UWG wollten hingegen die Flächennutzungsplanänderung einleiten, um in einem ergebnisoffenen Verfahren alle Argumente pro und contra abwägen zu können. Prof. Rüdiger Robert warf der CDU Einseitigkeit vor.
 
Clubpräsident Theo Beisenkötter, der die Diskussion mitverfolgt hatte, reagierte mit großer Enttäuschung. Es sei nicht nachvollziehbar, dass die Grünen aus grundsätzlichen Erwägungen den Antrag abgelehnt hätten, wo sie doch selbst sagten, dass ein Maisfeld eine größere Belastung für den Landschaftsschutz sei als ein Golfplatz. Nicht vorstellen können habe er sich, dass sich eine gesamte Fraktion von Landwirten majorisieren lasse, so Beisenkötter mit Blick auf die CDU.
 
In zwei Wochen wird sich der Vorstand des Golfclubs mit der neuen Situation befassen. Beisenkötter kündigte bereits an, dass man einen modifizierten Antrag vorlegen werde, der sich zunächst nur auf die drei Bahnen beziehe, um die in einem ersten Schritt der Golfplatz erweitert werden solle.

Donnerstag, 19. Juni 2008  | 
Quelle: Westfälische Nachrichten (Telgte)

„Neubaupläne entschieden zu teuer“

Telgte. In mehreren Sitzungen hat sich die FDP mit dem ersten Haushaltsentwurf nach dem Neuen Kommunalen Finanzmanagement (NKF) beschäftigt. Von größerer Transparenz und Übersichtlichkeit könne nur bedingt die Rede sein, kritisiert die Fraktionsvorsitzende Doris Suntrup in einer Pressemitteilung fehlende präzise Kennziffern und ausführliche Zielformulierungen.
 
Auch ein Kostenvergleich werde durch den Neuzuschnitt der Produkte erschwert. Und eine weitere Tatsache bleibe bestehen: „Die Einführung einer neuen Buchungstechnik allein verbessert nicht die finanzielle Situation der Stadt.“Telgte sei auch 2008 nicht in der Lage, die laufenden Aufwendungen durch Erträge zu decken, erinnert Suntrup daran, dass der Etat nur durch eine Entnahme in Höhe von 1,9 Mio. Euro aus der Ausgleichsrücklage ausgeglichen werden könne.
 
Dieser Topf bestehe jedoch aus reinem Buchgeld. Der Wunsch der SG Telgte nach Verbesserung der Trainings- und Spielmöglichkeiten am Takko-Stadion wird von der FDP unterstützt, die Liberalen sehen aber bei einer so hohen Summe von 370 000 Euro noch Beratungsbedarf.
 
Deshalb solle der Betrag zunächst mit einem Sperrvermerk versehen werden, damit sich der Fachausschuss zunächst mit den Vor- und Nachteilen eines Kunstrasenplatzes befasst. Auch Erfahrungen aus Nachbarkommunen sollen eingeholt werden. Die FDP erhofft sich zudem ein größeres finanzielles Engagement des Stadion-Sponsors.Auch die Caféteria im Schulzentrum sollte nach Auffassung der FDP noch einmal auf die Tagesordnung gesetzt werden.
Sie hält die bisher vorgelegten Pläne für den Neubau einer Mensa für entschieden zu teuer, die Kapazitäten bei der Anzahl der Schüler am Schulzentrum für zu gering und die Möglichkeiten der Essenszubereitung für zu stark eingeschränkt. „Darüber hinaus kann man nicht ignorieren, dass sich durch die erfolgreiche Gründung einer Verbundschule in Ostbevern die Telgter Schullandschaft verändert hat“, erklärte Suntrup.
 
Diese neue Situation sei auf der politischen Ebene in Telgte noch gar nicht ausreichend diskutiert worden. Die Tatsache, dass die Realschule ab Sommer nur noch zwei statt vier Eingangsklassen bilde, habe Auswirkungen auf den Raumbedarf am Schulzentrum. Deshalb solle die Nutzung vorhandener Gebäude für eine Caféteria nochmal geprüft werden.Beim Zins- und Tilgungsdienst möchten die Liberalen die Raten erhöhen, falls der Haushalt dies erlaube. So würden durch eingesparte Schuldzinsen langfristig Mittel frei, die dann zukunftsorientiert in Schulen und Kindergärten investiert werden könnten.
 
Insgesamt hat die FDP den Eindruck, auch im Hinblick auf die „teilweise populistischen Anträge der anderen Fraktionen“, dass die Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements allein nicht genüge, um wirtschaftliches Denken und Handeln im städtischen Haushalt umzusetzen. Es sei auch ein Bewusstseinswandel erforderlich.
 
Freitag, 08. Februar 2008  | 
Quelle: Westfälische Nachrichten (Telgte)