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Warum schneidet Ihre Partei dieses Mal besser ab als am 30. August? Zunächst einmal ist festzustellen, dass die FDP mit fünf Ratsmandaten ihr bestes Ergebnis auf kommunaler Ebene seit Langem erreicht hat. Wir führen dies auch darauf zurück, dass wir in allen Wahlbezirken Personen aufgestellt haben, die sich nicht nur durch politische Mitarbeit, sondern auch durch ihre Berufe qualifiziert haben. Wir sind zuversichtlich, dass die Wählerinnen und Wähler auch bei der Wiederholungswahl diese Kompetenz zu schätzen wissen. Wie wollen Sie die Bürgerinnen und Bürger motivieren, erneut zur Wahl zu gehen? Die Bedeutung dieser Wahl für die Zukunft der Stadt Telgte kann nicht deutlich genug herausgestellt werden. Die FDP wird ihren Teil dazu beitragen, indem sie an Wahlständen, im Internet und auch direkt durch ihre Wahlkreiskandidaten den Wählern die Möglichkeit bietet, sich über die wichtigsten politischen Themen zu informieren und auszutauschen. Wir setzen auf eine inhaltliche Diskussion und nicht auf neue bunte Plakate. Wie schwer fiel es, die Mitglieder Ihrer Partei für einen „Wahlkampf reloaded“ zu mobilisieren? Keiner kann über die Anordnung der Wiederholungswahl erfreut gewesen sein. Für alle Parteien ist dies der vierte Wahlkampf in diesem Jahr, noch dazu in der Weihnachtszeit, die eigentlich durch Besinnlichkeit geprägt sein sollte. Aber gestärkt durch das gute Ergebnis der Erstwahl war es nicht schwer, unsere Mitglieder zu motivieren, sich erneut an einem engagierten Wahlkampf zu beteiligen und das Ergebnis vielleicht noch zu verbessern. |
Welchen Fehler aus dem Wahlkampf im Sommer werden Sie nicht wiederholen? Bei diesem Wahlergebnis können wir eigentlich nicht viele Fehler gemacht haben. Wir haben geworben mit unseren kompetenten Kandidaten, uns aber auch inhaltlich klar gegen eine Erweiterung von Einzelhandelsflächen im Orkotten und gegen das neue Baugebiet in den Klatenbergen positioniert. Der Wähler hat es honoriert. Worauf legt Ihre Partei bei der Weiterentwicklung der Altstadt besonderen Wert? Eine aus anderen Kommunen „abgekupferte“ Leitbilddiskussion (CDU) und schon wieder ein Gutachten eines auswärtigen Beraterbüros (Grüne) helfen hier nicht weiter. Die Altstadt ist kein Patient auf der Intensivstation und hat in den letzten Jahren auch durch Kreativität und Einsatzbereitschaft der Kaufleute eine positive Entwicklung genommen, nicht zu vergessen die gute Arbeit des städtischen Wirtschaftsförderers. Neue Maßnahmen müssen behutsam abgewogen, mit allen relevanten Gruppen diskutiert und die möglichen Folgewirkungen genau bedacht werden. |
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Antrag zum Thema Stadtentwicklung abgekupfert Während man vor der 1. Wahl schon nicht wusste, wofür die CDU in zentralen Fragen eigentlich steht – die Führungspersonen vertraten bekanntlich unterschiedliche Positionen -, läuft sie nach ihrem katastrophalen Wahlergebnis panisch und in blinden Aktionismus verfallen umher auf der Suche nach dem einen Wahlkampfthema, das aus dem Stimmentief herausführen möge. Jetzt werden schon Anträge des SPD (!) - Ortsverbandes Kranenburg aus dem Jahre 2001 abgeschrieben und als vermeintlich eigener Antrag in den Rat eingebracht. Langsam wird es peinlich. Wir tun gut daran, die zentralen Fragen unserer Stadt besonnen anzugehen. Hierfür steht die FDP. |
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Der Antrag zum Thema Stadtentwicklung der CDU-Telgte In dieser Form wurde der Antrag der CDU gestellt. Wir haben nicht wirklich verstanden was die CDU mit diesen Worten bezwecken will. |
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Das Original der SPD Kranenburg (Kleve) vom 5.4.2001 Nicht eigene Kreativität war gefragt, man bediente sich eines Antrages der SPD Kranenburg, der im Internet frei verfügbar ist. Vergleichen Sie! |
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| Mit großem Aufgebot (9 Wahlkandidaten) trat die CDU elf Jungfeuerwehrleuten (von 30) gegenüber. Die Quote der Teilnehmer entspricht ungefähr dem Wahlergebnis der CDU. |
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Erstes Wochenende der Wahlstände in Telgte (28.11.2009) |
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Offizielle Vereinbarungen zum Wahlkampf zwischen den Parteien sind das Papier nicht Wert auf dem Sie stehen, die CDU hält sich - wie gewohnt - nicht an getroffene Vereinbarung (die WN berichtete über den festgelegten Beginn des Straßenwahlkampfes -Plakatierung / Wahlstände). Wir sehen das als ein Zeichen von Panik und geringer Verlässlichkeit. Schon am vergangenen Samstag präsentierte sich die CDU auf dem Marktplatz, am Donnerstag auf dem Wochenmarkt folgten DIE GRÜNEN. Wir halten uns an Absprachen und haben heute mit den Wahlständen am Marktplatz und im Orkotten begonnen. Trotz des Regens konnten interessante Gespräche geführt werden und wir erfuhren hohe Zustimmung für die geringe Plakatierung und die Spenden an Telgter Vereine. |
Nur FDP und SPD halten sich an getroffene Vereinbarungen |
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Vor anderthalb Jahren haben die Anwohner der Alverskirchener Straße einen Antrag zum Thema "Verkehrslärm und Schulwegsicherheit" gestellt. Die Ampel dort sollte verlegt werden. Einschlägig wurden den Anwohnern beschieden, dass all das nicht möglich ist. Ortstermine fanden nicht statt. Der Bürgermeister nahm sich der Sache nur sehr zögerlich an. Jetzt kommt der zweite Kommunalwahlkampf des Jahres und die CDU findet, dass eine zweite Ampel notwendig ist. Ein Ortstermin wird anberaumt und alles für sehr wichtig und längst überfällig befunden. Wie stand die CDU vor anderthalb Jahren noch zu diesem Antrag? |
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Wenn es ums Geld geht werden die GRÜNEN fix, bislang standen immer Ausgaben bei den GRÜNEN im Vordergrund - die Mittelherkunft (auch in Zeiten knapper Kassen) war egal, die Finanzierung von Projekten ehr nebensächlich. Jetzt können Landesmittel ergattert werden, um ein Konzept zu erstellen. In sechs Monaten muss alles fertig sein. Ein Projekt, dass die Stadt Telgte für die nächsten Jahrzehnte prägen wird, sollte mit mehr Besonnenheit, Zeit und Diskussion geführt werden und nicht weil am 13. Dezember Kommunalwahlen sind und deswegen jetzt durchgeboxt werden muss. |
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Es wird Weihnachten und Geschenke werden gemacht - besonders wertvoll wenn sie nichts kosten, aber umso sinnloser wenn Sie nichts bringen. Die CDU will neue Parkräume am Vadruper Bahnhof schaffen – mit mehr Autos zur und auf die Schiene. Allerdings schafft sie nur fünf neue Parkplätze (netto) nicht wie gemeldet 13, denn der Raum vor dem ehemaligen Bahnübergang und vor dem Reiterhof Schulze-Hobbeling wird bereits seit Schließung des Bahnüberganges als Parkraum genutzt, das Ziehen weißer Striche legalisiert das Parken nur, bringt aber keinen zusätzlichen Nutzen. Das weiß jeder, der regelmäßig mit der Bahn fährt. Es ist nur verwunderlich, dass die Stadt Telgte fast ein halbes Jahr benötigt, um diese einfache Lösung jetzt mit der CDU zu präsentieren. Die Frage, ob der Schulbus den Wendehammer noch uneingeschränkt nutzen kann erklärt die CDU nicht. Ein Mehrwert entstünde nur dann, wenn die überbreite Grevener Str. auf den letzten 100 Meter mit einem ausgewiesenen Parkstreifen genutzt würde. Eine Ausweisung dieser Flächen im Zuge eines längst überfälligen Rückbaus der Straße schüfe mindestens 10 – 15 echte zusätzliche Plätze. Mit einem Topf Farbe wurde hier eine Schlagzeile produziert. Viel intelligenter und notwendiger ist der Antrag der SPD die Zuwegung zum Gleis 2 behindertengerecht auszubauen. Diese Maßnahme ist sinnvoll und seit Jahren überfällig. Übrigens hätten die lokalen SPD Vertreter sich die Westseite des Bahnhofes etwas genauer anschauen sollen, dort gibt es 23 Parkboxen, die jedoch mangels Nutzung verwahrlost aussehen (hier stehen selten mehr als eine handvoll Autos). Ein neuer Fahrradständer auf der Westseite, der vielleicht auch noch überdacht ist, wäre wünschenswert. Ein weiterer Fahrradständer auf der Ostseite würde nur zur weiteren Flächenversiegelung führen. Stattdessen könnte das Einstellsystem in den bestehenden Fahrradständern optimiert werden, damit dort mehr Fahrräder als bisher untergebracht werden könnten. Zum Vergleich, die Betonquader mit ihrem Schlitzsystem nehmen 6 Fahrräder pro laufenden Meter auf, das überdachte System mit den Anlehnbögen lediglich 3 Fahrräder. Zurzeit passen ca. 100 Fahrräder in die überdachten Fahrradständer, bei einem Schlitzsystem wären es ca. 250 Fahrräder, die überdacht ihren Platz hätten – warum nicht Geld sparen in einer angespannten Haushaltssituation. Das ist den Verantwortlichen der CDU im Wahlkampf egal. |
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